5 Einrichtungsgeschichten, die mir mehr bedeuten, als ich bisher zugegeben habe

In den letzten vier Jahren habe ich hunderte Vorher-Nachher-Bilder von Kursteilnehmerinnen bekommen. Und jedes einzelne davon macht mich glücklich. Wirklich.

Nicht nur, weil die Räume danach schöner aussehen – obwohl ich natürlich auch Interior-Nerd genug bin, um mich über eine gute Farbpalette oder ein stimmiges Wohnzimmer zu freuen.

Sondern vor allem wegen der Nachrichten, die ich dazu bekomme.

Nachrichten von Frauen, die mir schreiben, dass sie plötzlich wieder Lust haben, Gäste einzuladen. Dass sie morgens aufstehen und denken: „Oh, hier wohne ich ja wirklich gerne.“ Oder dass sie gar nicht wussten, dass sie selbst so viel Freude am Gestalten haben können.

Und je länger ich darüber nachdenke, desto klarer wird mir: Es sind gar nicht unbedingt die Ergebnisse, die mir am meisten im Kopf bleiben. Es sind die Geschichten dahinter.

Dabei gibt es ein paar Vorher-Nachher-Beispiele meiner Kursteilnehmerinnen, die bei mir besonders viele Emotionen auslösen. Fünf davon möchte ich dir heute erzählen.


Sonja – der Moment, in dem ich wusste: Es funktioniert

Wir starten mit dem Wohnzimmer von Sonja.

Dieses Vorher-Nachher bedeutet mir unglaublich viel, weil es mittlerweile schon vier Jahre alt ist – und trotzdem habe ich die Nachricht dazu noch ziemlich genau im Kopf.

Sonja war eine meiner allerersten Kursteilnehmerinnen. Und wenn ich ehrlich bin, war ich damals ungefähr so nervös wie jemand, der gerade sein erstes Referat hält und hofft, dass wenigstens zwei Leute im Publikum nicken.

Ich war zu dieser Zeit tatsächlich eine der ersten auf dem deutschsprachigen Markt, die einen Online-Einrichtungskurs angeboten hat. Und ich war zwar überzeugt von meiner Methode – aber gleichzeitig hatte ich keine Ahnung, ob das Ganze wirklich funktioniert. Also nicht nur bei mir, sondern auch bei anderen Menschen.

Dann kam Sonjas Nachricht.

Sie hat mir ihr Vorher-Nachher-Foto geschickt und geschrieben, dass sie unglaublich froh ist, über mich gestolpert zu sein. Dass sie zum ersten Mal das Gefühl hat, sich in ihrem Zuhause wirklich wohlzufühlen. Und dass sie gar nicht wusste, dass sie selbst so viel Freude daran haben kann, Räume zu gestalten.

Ich saß damals vor meinem Laptop und habe einfach nur gedacht:

Okay. Es funktioniert.

Seitdem ist Sonja mir treu geblieben. Sie hat jeden meiner Kurse durchgearbeitet, wir haben Feedback-Runden gemacht, sie hat mir immer wieder geschrieben, wie sehr ihr meine Inhalte helfen – und ganz ehrlich: Gerade am Anfang meiner Selbstständigkeit hat mir das unglaublich viel Kraft gegeben.

Und das Schönste daran ist, dass Sonja mittlerweile zu den Teilnehmerinnen gehört, die bereits ihr zweites Zuhause mit meiner Methode einrichten.

Ich verfolge seit Monaten jeden Schritt ihrer neuen Wohnung mit der gleichen Spannung wie eine Netflix-Serie – nur eben mit mehr Farbpaletten und weniger Cliffhangern.

Und nach vier Jahren hat sich zwischen uns tatsächlich so etwas wie eine kleine Insta-Freundschaft entwickelt. Dieses Jahr werde ich sie endlich persönlich kennenlernen und ihr neues Zuhause besuchen.

Darauf freue ich mich wirklich sehr.


Kathrin – vom 08/15-Bad ins Wohnmagazin

Weiter geht’s mit Kathrin.

Und ich glaube, ihr Badezimmer kann man ganz gut so beschreiben:

Vom 08/15-Bad ins Wohnmagazin.

Als Kathrin mit meinem Kurs gestartet ist, hatte sie ein Bad, das wahrscheinlich viele kennen. Weiß, funktional, völlig okay – aber eben auch genau so spannend wie eine Packung ungewürzte Nudeln.

Dann hat sie Mut bewiesen.

Mut zu Terrakotta-Tönen, zu mehr Persönlichkeit und zu einem Badezimmer, das eben nicht aussieht wie aus dem Standardkatalog.

Sie hat mir irgendwann geschrieben, dass sie morgens aufsteht, ins Bad geht und sofort merkt, wie viel mehr Energie sie hat, weil sie sich einfach wohlfühlt. Und ich finde, genau das ist der Punkt, über den wir beim Einrichten viel zu selten sprechen: Räume können tatsächlich Einfluss darauf haben, wie wir uns fühlen.

Als ich später eine Anfrage vom Couch Magazin bekommen habe, ob ich für einen Artikel ein paar Projekte zeigen möchte, habe ich drei Vorher-Nachher-Beispiele eingeschickt.

Und als ich das Magazin schließlich aufgeschlagen habe und dort Kathrins Badezimmer gesehen habe, musste ich wirklich kurz grinsen.

Nicht nur, weil es wunderschön geworden ist – sondern weil es einfach mal etwas anderes ist als das hundertste weiße, minimalistische Badezimmer.

Dieser Moment war für mich auch deshalb so besonders, weil ich jahrelang selbst in Wohnzeitschriften geblättert habe und nach Inspirationen gesucht habe. Nach der perfekten Lösung. Nach einer Art Anleitung.

Und plötzlich war ich selbst Teil dieser Welt. Teil der deutschen Interior-Szene – und dieses Gefühl verbinde ich bis heute immer auch ein bisschen mit Kathrins Badezimmer.


Lea – Motivation trotz Umzugsstress

Lilian hat meinen Kurs ganz bewusst vor ihrem Umzug gebucht.

Der Plan war eigentlich ziemlich logisch: erst Kurs machen, dann das neue Zuhause planen.

Doch als sie mit den ersten Modulen gestartet ist, hat sie mir ziemlich schnell geschrieben. Sinngemäß stand da etwas wie:

„Kim, das ist unfair. Jetzt habe ich plötzlich total Lust, auch in unserem jetzigen Zuhause Dinge zu verändern – obwohl wir hier nur noch ein paar Monate wohnen.“

Ich musste ziemlich lachen, als ich das gelesen habe.

Und Lilian hat dann auch nicht lange gezögert. Sie hat einfach angefangen.

Nicht mit riesigen Investitionen oder komplett neuen Möbeln, sondern vor allem mit dem, was sie sowieso schon hatteoder später für das neue Zuhause nutzen wollte.

Und sie war selbst total überrascht, wie viel sich dadurch noch verändern ließ.

Mittlerweile lebt sie in ihrem neuen Haus und es ist unglaublich schön zu sehen, wie sicher sie inzwischen beim Einrichten geworden ist. Farben, Materialien, Möbel – alles wirkt so selbstverständlich kombiniert, als hätte sie das schon immer gemacht.

Das ist übrigens auch etwas, was ich an meinem Kurs besonders liebe: Er ist kein „einmal Räume einrichten und fertig“-Projekt.

Er ist eher wie ein Werkzeugkasten, den man immer wieder nutzen kann – egal ob beim Umzug, bei einer kleinen Veränderung oder wenn man einfach irgendwann merkt, dass das Wohnzimmer mal wieder Lust auf ein kleines Update hätte.

Jutta – Wenn ein neues Kapitel beginnt

Am Anfang meiner Selbstständigkeit waren die meisten meiner Kursteilnehmerinnen ungefähr in meinem Alter oder jünger. Nicht, weil ich mich darauf spezialisiert hatte – es hat sich einfach so ergeben.

Irgendwann bekam ich dann Fotos von Jutta, deren Kinder gerade ausgezogen waren.

Sie schrieb mir, dass sie total stolz auf sich ist, weil sie sich mit 55 Jahren noch an einen Online-Einrichtungskurs rangetraut hat. Für sie war das gerade eine besondere Lebensphase – plötzlich ist mehr Ruhe im Haus, mehr Zeit für sich selbst.

Und als ihre Söhne sie besuchen kamen, mussten sie wohl ziemlich lachen und meinten etwas in der Richtung von:

„Mama, hast du darauf gewartet, bis wir ausgezogen sind?“

Ich musste beim Lesen dieser Nachricht wirklich schmunzeln.

Und gleichzeitig finde ich dieses Vorher-Nachher unglaublich besonders. Nicht nur wegen der Einrichtung, sondern wegen dem, was dahinter steckt.

Denn ich glaube, dass diese Phase für viele Mamas gar nicht so einfach ist. Wenn plötzlich ein Kapitel endet, das so lange ein großer Teil des eigenen Lebens war.

Und gleichzeitig zeigt mir ihr Beispiel etwas sehr Schönes: Dass man diese Zeit auch nutzen kann, um sich ein Stück weit neu zu entdecken.

Und ganz ehrlich – wenn ich mir das so anschaue, löst das bei mir auch ein kleines bisschen Vorfreude aus.


Claudia – mein tägliches Herzchen

Zum Schluss möchte ich noch Claudia erwähnen.

Ich glaube, ich kann das so sagen: Sie ist ein bisschen meine Nummer-eins-Followerin.

Claudia liked, kommentiert und reagiert auf meine Stories – und es vergeht kaum ein Tag, an dem ich nicht irgendwo ein kleines Herzchen von ihr sehe.

Und das bleibt hängen. Wirklich.

Was mich bei Claudia besonders freut: Sie ist unglaublich gut darin, meine Tipps wirklich umzusetzen. Nicht nur zuzuhören, sondern Dinge auszuprobieren.

Ihr Mann war am Anfang übrigens eher skeptisch. Nicht, weil er dagegen war, sondern weil er sich einfach noch nicht so richtig vorstellen konnte, was diese Veränderungen eigentlich bringen sollen.

Mittlerweile ist er selbst oft die treibende Kraft hinter neuen Projekten. Weil er gemerkt hat, wie viel Unterschied es im Alltag macht, wenn ein Zuhause bewusst gestaltet ist.

Und genau solche Entwicklungen machen mich glücklich.

Weil Einrichten eben nicht nur bedeutet, ein paar Möbel umzustellen. Es kann auch verbinden. Menschen, Ideen und manchmal sogar ganze Familien.


Was all diese Geschichten gemeinsam haben

Ich könnte dir noch hundert weitere Geschichten erzählen. Wirklich.

Und obwohl jede davon anders ist, haben sie alle einen gemeinsamen Hintergrund:

Alle diese Teilnehmerinnen haben meinen Kurs „Einfach schön einrichten“ gemacht.

Dort lernen sie Schritt für Schritt, worauf es beim Einrichten wirklich ankommt – von Farben über Möbel bis hin zu dem roten Faden, der am Ende dafür sorgt, dass sich ein Zuhause stimmig anfühlt.

Mir ist dabei besonders wichtig, dass Räume Persönlichkeit bekommen. Dass man Mut zu Farben, Mustern und zum eigenen Stil entwickelt. Und dass das Ganze nicht wie eine trockene Theorie-Stunde wirkt, sondern eher wie eine kleine Serie, bei der man immer denkt:

„Okay, noch ein Modul … und dann höre ich wirklich auf.“

(Spoiler: Die meisten hören natürlich nicht auf.)

Wenn du also gerade das Gefühl hast, dass dein Zuhause noch nicht ganz so aussieht oder sich so anfühlt, wie du es dir wünschst, dann könnte dieser Kurs genau der richtige nächste Schritt für dich sein.

Und vielleicht erzählst du mir irgendwann auch deine Geschichte.

Ich würde mich sehr freuen.

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